Über Thomas Riepe

Entwickler Hundepsychologie nTR
& Hundetrainer*in nTR

Thomas Riepe ist Hundepsychologe, Tierjournalist und Tierbuchautor. Seine Fachbücher über Hunde, Wölfe und andere Wildhunde sind anerkannte Werke, die zum besseren Verständnis dieser Tierart einen wesentlichen Beitrag in der deutschsprachigen Gesellschaft leisten.

Seine Bücher über Hunde und weitere „Hundeartige” finden sich in den Bücherregalen vieler Tierfreunde.

Hunde als “Lehrmeister”

Aber nicht nur heimische Wildhunde wie Grauwolf oder Rotfuchs sind das Spezialgebiet von Thomas Riepe. Er hat über viele Jahre das Verhalten von nordamerikanischen Wölfen und Kojoten beobachtet. Wildhunde und Haushunde in Afrika, Südamerika und Indien, sowie Dingos in Australien gehörten zu seinen Forschungsobjekten. Oder besser: zu seinen „Lehrmeistern”.

Neben der Tätigkeit als Autor sowie der Beobachtung und Erforschung von Hunden schreibt Riepe als freier Journalist für Fachzeitschriften die sich mit dem Hund beschäftigen. Ferner betreibt er eine eigene Praxis als Hundepsychologe im westfälischen Anröchte. Von 2011 bis 2015 war Riepe Chefredakteur des Fachmagazins CANISUND, das sich neben Haushunden auch mit den Wildhunden dieser Erde beschäftigt hat.

Die Talkshow „Riepes Hundetalk” (mit Thomas Riepe als Gastgeber) läuft seit 2012 beim TV-Lernsender NRWISION.


Ausbildungen Seminare und vieles mehr

Nachdem sich Thomas Riepe in seiner Praxis immer wieder mit Hunden auseinandersetzen musste, die sich durch unsachgemäßen Umgang zu echten Problemhunden entwickelt hatten, hat er eine eigene Ausbildung für Hundepsychologen entwickelt.

In die Entwicklung dieser Ausbildung sind seine eigenen, umfangreichen Erfahrungen genauso eingeflossen wie die Erfahrungen anderer namhafter Kynologen, mit denen Riepe die Grundsätze der modernen Hundepsychologie teilt.

Unsere Philosophie

Hundepsychologie nTR bedeutet nicht, dass eine spezielle, pauschale Methode zum Umgang mit dem Hund seine Anwendung findet. Inhaltlich und methodisch wird sich an aktuellsten Erkenntnissen der Neurobiologie, des Lernverhaltens und der Kommunikation orientiert.

Zudem ist die soziale Organisation und die soziale Anpassungsfähigkeit der Hunde ein zentraler Bestandteil der Ausbildung.

Aktuelles Wissen wird vermittelt, mit dem Ziel, den oft missverstandenen Hunden zu helfen.
Individuell und nicht pauschal.

Der Hund ist zwar kein Wolf mehr, aber er stammt dennoch von diesem ab. Erst seit ca. 15.000 bis 30.000 Jahren leben Mensch und Wolf als Mensch und Hund zusammen. Allerdings ist die Tierart Wolf viele Millionen Jahre alt, und hat in dieser Zeit eine umfangreiche Kommunikation mit seinen Artgenossen entwickelt. Diese nun seit Millionen von Jahren genetisch fixierte Kommunikation hat der Wolf nicht vollständig verloren, als er sich in einigen tausend Jahren zum Hund entwickelte. Allerdings hat er die wölfische Kommunikation nicht mehr so stark benötigt und sich zusätzlich an der menschlichen orientiert. Da der Hund in einer völlig anderen Umwelt als ein Wolf lebt, hat er gelernt, Menschen so gut es eben geht zu verstehen. Zusätzlich haben Hunde gelernt, den Menschen als Sozialpartner zu sehen. Der Hund ist also nicht mehr wirklich ein Wolf, ein Tier welches scheu ist und eine unheimliche Angst vor Menschen hat. Nein der Hund ist ein Tier, welches nicht nur keine Angst vor Menschen hat, sondern mit und unter diesen lebt. Trotzdem darf man nie vergessen, dass viele Dinge, die ein Hund macht oder wie ein Hund sich “ausdrücken” möchte, Teil seines wölfischen Erbes sind. Wenn man versteht wie Wölfe UND Hunde ticken, ist man schon ein gutes Stück näher an einer guten Verständigung. Die Aufgabe des Hundepsychologen besteht darin, dem Hundebesitzer zu vermitteln, wie ein Hund denkt und wie er kommuniziert. Denn verstehen und Kommunikation ist der erste Weg vom “Problemhund” zum “entspannten Kumpel und Hausgenossen”. Hundepsychologen müssen wissen, wie ein Hund lernt und wie man das Verhalten des Tieres ändern kann, so dass Mensch und Hund eine entspannte Gemeinschaft bilden können. Allerdings wird ein guter Hundepsychologe nicht jedes Verhalten des Hundes ändern – nur dann wenn es ernsthafte Probleme gibt und die Lebensqualität von Mensch und Hund eingeschränkt ist.

Sehr häufig sind Probleme auch darin begründet, dass der Hund aufgrund einer für ihn nicht passenden Haltung ein unausgewogenes Hormonsystem hat. Wenn ein Hund z. B. im Haus oder an irgendeiner anderen Stelle starkem Stress ausgesetzt ist, kommt es sehr häufig vor, dass sich durch Stress aufgestaute Frustrationen und Aggressionen an ganz unbeteiligten Orten oder Individuen entladen. Es ist daher für den Hundepsychologen wichtig, dass er das Leben des vermeintlichen „Problemhundes” in einem größeren Kontext betrachtet und danach seine Therapie ausrichtet. Manchmal reicht es, bestimmte Stressoren aus dem Leben des Hundes zu entfernen, und das Gesamtverhalten ändert sich. Natürlich können auch unentdeckte gesundheitliche Probleme Stressoren sein und das Verhalten von Hunden beeinflussen. Tiermedizinische Grundlagen sind daher wichtig für Hundepsychologen, um Zusammenhänge zu erkennen.

Hundepsychologen müssen ein fundiertes Wissen über Herkunft, Verhalten, verhaltensbeeinflussende Hormone und Lernverhalten des Hundes haben. Sie müssen wissen, wie ein Hund empfindet, warum er so empfindet, welche Auswirkungen diese Empfindungen haben und wie ein Hund kommuniziert und denkt.

Zu lernen, wie ein Hund denkt und empfindet.
Das kann man als eines der Hauptziele dieser Ausbildung betrachten.

Häufig muss auch am Verhalten des Besitzers „gearbeitet” werden – oder am Verständnis des Menschen für das Hundeverhalten. Es wird vom Hundepsychologen also nicht nur eine umfangreiche Kenntnis des Hundeverhaltens und der Ursprünge dieses Verhaltens verlangt, der Hundepsychologe muss auch das Einfühlungsvermögen und die Sensibilität mitbringen, um auch das menschliche Verhalten zu beeinflussen.

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